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Im Schülerpraktikum Brot gebacken
Zentrum für Lebensmitteltechnologie16 Schüler der Beruflichen Schule mit sonderpädagogischer Aufgabenstellung besuchten das Zentrum für Lebensmitteltechnologie in der Seestraße. In Zusammenarbeit mit der Aktion Mensch wurden hier Praktikumstage für Jugendliche angeboten, bei denen Einblicke in Lebensmittel verarbeitende Bereiche gewährt wurden. Bei diesem Praktikum soll anschaulich vermittelt werden, wie Wurst und Brot unter Bezugnahme aller relevanten Arbeitsschritte, Werkzeuge und Maschinen hergestellt werden. Nach dem Anlegen der Hygienekleidung konnten die Jugendlichen auch selbst Hand anlegen. Unter Anleitung eines Fleischermeisters stellten Sie aus zerkleinertem Fleisch, Speck, Salz und Gewürzen das Brät für die eigene Bockwurst her. Nach ersten Kontaktschwierigkeiten mit dem Naturdarm ging das Verfüllen der Wurst aber recht gut von der Hand. Auch Teamgeist war gefragt, denn vom Befüllen über „in Form“ bringen der Wurst bis hin zur Lagerung waren mehrere helfende Hände gefragt. Wie ein Sauerteig angesetzt wird und ein drei Pfund Roggenbrot entsteht wurde an anderer Stelle gezeigt. Aus jeweils 1 Kilogramm Mehl, 850 ml Wasser und 30 Gramm Salz haben die Teilnehmer ihr erstes eigenes Brot gebacken. Hier war auch zu erfahren, dass das feste Äußere des Brotes Kruste heißt, das Innere die Krume ist und die beiden Enden die Kanten sind. Über Grundlagen der Ernährung konnten sich die Schüler der Klasse 7g1 des Sportgymnasiums im Rahmen einer Projektwoche informieren. „In der letzten Schulwoche wollten wir noch etwas pädagogisch Wertvolles machen“, so die Lehrerin Kathrin Schwermer. Bei einem Sensoriktest waren ohne optische Reize die Geschmacksrichtungen süß, sauer, salzig und bitter herauszufinden. Für die Nasen war Vanille, Pfefferminz, Zitrone und Orange zu entdecken. Diese Aktion ist Teil eines Projekts zur beruflichen Orientierung der Schüler in der Region.

 

Schlauer Spruch

"Tradition ist nicht das Bewahren von Asche, sondern das Schüren der Flamme."

Jean Jaures